Quelle: Druja|Tips danke für diese Tolle Lore ♥

KategorieWilde
Lebenserwartungnormale lebenserwartung
Größe1,80-2,50m
Magische BegabungJa 
Im Zusammenhang mit Schamanismus Naturmagien
Verwandlung in Vampir oder Werwolf möglich ?Nein 

Aussehen der Trolle

Große schlaksige Wesen mit langezogenen Armen und Beinen. Ein Wildes aussehen zeichnet die Trolle welche ihren auf jagd ausgelegten athletischen Körper oftmals mit Kriegsbemalungen verzieren. Lange Klauen und Krallen zieren die die großen Hände mit den langen Fingern. Die Hautfarbe eines jeden Trolls ist passt sich der umgebung an welches den Effekt der Tarnung für die jagd einfach nur perfekt macht. Das Gesicht wirkt wild und ist überaus markant durch die Unterkiefer Hauer welche aus den Mund schauen und die oftmals leuchtenden aber trotz finster wirkenden Augen.

Lebensart und Besonderheiten der Trolle

Die Herkunft der Trolle ist nicht eindeutig geklärt, aber man weiß das sie je nach Art und auslegung nur in bestimmten Gefilden anzutreffen sind. Sie haben ausgezeichnete Jagdinstinkte und können sich ihrem jeweiligen Binom fantastisch anpassen, jedoch befinden sie sich in einem Terrain welches nicht dem ihren entspricht fällt es ihnen schwer dort Fuß zu fassen. Sie besitzen unglaubliche Fähigkeiten schwere Verletzungen zu regenerieren. In manch staubigen Archiv wird man viele Theorien und Untersuchungen über die Trolle finden, dabei sind ihre Fähigkeiten und Eigenschaften nicht minder erstaunlich wie ihr Artenreichtum.

,,Ich habe alle Pfade der Magie beschritten, die großen Kriege überlebt, doch habe ich noch nie so viel Ehrfurcht und Angst verspürt, wie vor den Trollen. Die Dummen tun sie als Kreaturen ab, andere als Ammenmärchen. Aber diese Narren werden spätestens die Erleuchtung erfahren, wenn sie gehetzt und gejagt werden wie das scheue Vieh und ein ebenso schreckliches Ende erfahren. So warne ich nochmals. Hütet euch vor den Trollen dieser Welt.“
Lektor Abnagus Thor, Mitglied des Felgarth-Ordens


Eistrolle

Eistrolle sind eine primitive Rasse, die meist nur in den verschneiten Regionen vorkommt und sich dort an die extremen Wetterverhältnisse angepasst hat.
Sie sind primitive Jäger und bleiben meistens alleine oder schließen sich zu mini Dörfer zusammen, die nicht mehr als 20 Leute umfasst. Hierbei gibt es einen großen Jäger, der die Gruppe anführt und meist auch einen Schamanen, der die Wege von Vieh und Wetter deutet.

Obwohl Eistrolle meist nur mit primitiven Waffen herumlaufen, die nicht mehr als Knochenspeere, große Keulen oder wenn es hochkommt aus Wurfspeeren besteht, sind jedoch mit zwei Fähigkeiten gesegnet, die sie an das Klima in den eisigen Regionen zu makellosen Jägern macht. Eine davon ist ihre scheinbar völlige Immunität gegen die eisige Temperaturen und ihre nicht minder erstaunliche Fähigkeiten sich von Wunden schnell zu erholen. Es gibt sogar Geschichten, dass die Eistrolle sogar ganze Gliedmaßen wieder regenerieren können, aber das sind bisher nur unbestätigte Gerüchte.

Meist leben Eistrolle in primitiven Bauten oder sogar in den Höhlen mit den Tieren, die sie zähmen. Manchmal sind sie aber auch so dreist, dass sie Häuser von anderen Lebewesen überfallen, die Einwohner töten und diese Häuser dann nach ihrer Manier umgestalten.


Dschungeltrolle

Sumpf- bzw. Dschungeltrolle leben anders als ihre nächsten Verwandten im eisigen Norden den Biom, den sie auch ihren Namen verdanken. Auch wenn man es nicht für möglich hält, haben sie eine Art Kultur entwickelt, die auf sinnloses Morden verzichtet, zumindest untereinander. Sie vertrauen auf die Führung durch die Geister der Natur und nehmen sich nur das, was sie von ihr brauchen.
Zwar sind sie wie ihre brutaleren Verwandten zwar auch Jäger und haben wenig Hemmung einen Menschen oder andere Wesen zu jagen und zu töten, dennoch machen sie dies nur um zu überleben. Denn der Dschungel oder die Sümpfe bieten Ihnen Nahrungsquellen in Überfluss, was im Norden eher weniger der Fall ist.

Zwar sind die Dschungeltrolle kleiner und körperlich schwächer als die Eistrolle, doch ihre höhere Intelligenz und ihre Fähigkeit zu Bögen, primitiven, aber hocheffizienten Bauten, welche sich mitunter auch versteckt in den Blätterdach der Urwaldes versteckt befinden, machen diesen Nachteil wett.

Körperlich sind sie zwar schwächer als ein Ork, können es aber durchaus mit diesen aufnehmen, da ihre Regenerationsfähigkeit sie Verletzungen ertragen lässt, die ein Ork nicht so einfach abschütteln könnte. Zwar sind diese beiden Rassen nicht verfeindet, manchmal Handeln sie sogar eifrig, doch oftmals kam es schon zu Reibereien zwischen beiden Völker. Grund dafür ist, dass Trolle kein Gespür für Ehre haben und ihre Toten auffressen, da es sowas wie eine würdige Beisetzung bei Ihnen nicht gibt. Handwerklich sind sie recht geschickt, was ihre Talente mit den Bogen beweist, auch die Fähigkeit ordentlich zu handeln oder in einer fremden Siedlung nicht jeden gleich zu töten und zu fressen, sind durchaus beachtlich. Zwar ist ihr Handel ein simpler Tauschhandel, da sie Gold und Silber keinerlei Bedeutung zuschreiben, lediglich als dekorativer Schmuck.

,, Ein Pfeifen geht durch die Luft…Pfeile! Sie kommen scheinbar von überall her. Ich sehe keinen Schützen. Nur kurze Schatten, danach nichts. Bewegen sich die Bäume? Ich bete zu Mitra…bitte..ich…“
Endet das blutverschmierte Pergament von Viktorius Hall, Späher des aquilonischen Heeres bei der Erkundung des Dschungels


Wüsten- & Steppentrolle

Wüsten-/Steppentrolle sind die wohl bekanntesten Vertreter der Trolle und wahrlich auch die gefährlichsten. Sie besitzen einen fast schon fanatischen Glauben an einen Totengott und jede Beleidigung dieses wird mit den Tode bestraft. Wobei der Tod keine Strafe ist, vielmehr soll der Totengott über die Seele des beschuldigten befinden.
Der Glaube an den Totengott Naz’Kar ist tief verwinkelt und so auch die Angst in Ungnade vor der Priesterschaft zu fallen. Ein Wüsten-/Steppentroll fürchtet sich solange vor den Tod, bis dieser von einem Priester des Naz’Kar geweiht wird. Dabei symbolisiert eine rituelle Tätowierung am Leib des Trolls diese Weihung. Ab diesem Moment fürchte ein Troll nichts mehr und wirft sich tobend und schreiend in die Schlacht.

Obwohl der Name Wüsten-/Steppentroll es eigentlich impliziert, leben diese Trolle nicht unbedingt an der Oberfläche. Tatsächlich errichten sie riesige Lager in Höhlen oder sogar Städte unter der Erde. An der Oberfläche sieht man meist nicht mehr als ein paar Zelte oder Lacken, was natürlich einen falschen Eindruck entstehen lässt. So musste gerade ein stygischer General eine verheerende Niederlage eingestehen, als aus diesen kleinen Dorf, nicht ein halbes Dutzend Trolle kam, sondern Hunderte und manche brachen sogar den Boden unter den marschierenden Truppen auf, rissen diese in die Tiefe oder tobten inmitten der Armee. Diese Schock-Taktiken sind so unberechenbar und verheerend, dass man diesen Trollen wirkliche Intelligenz zugestehen muss.

In ihrer Form und Größe sind sie unterschiedlicher als ihre Verwandten aus den Norden oder Dschungel. Gerade dass sie nicht nur unglaublich riesig werden und genauso bullig sein können, sondern auch Klein, schlank und schnell macht sie zu den sonderbarsten Trollen, da man sie in kein richtiges Schema pressen kann, wie es bei den anderen bekannten Arten der Fall ist.


,,Wir haben diese Monster besiegt, Mann, Frau und Kind tot geschlagen und jetzt stehe ich in einer unterirdischen Stadt und erblicke eine Architektur, die grandioser nicht sein kann. Selten sah ich so gut geschmiedete Waffen und Rüstung. Selbst das Geschmeide könnte nicht edler sein. Obgleich wir diese Bestien bezwungen haben und ich bis zum Knöchel durch schwarzes Blut wate, frage ich mich zusehends….sind wir nicht die primitiven Bestien?“

Hochkommandat Farad Al Hakim, Heerführer des stygischen Befreiungsheere